| Tour de Ski |
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| Geschrieben von Christian Franke | |
| Dienstag, 10. Januar 2012 | |
Dass die Tour de Ski ein Highlight für jeden Langlauf-Fan sein wird,
steht sicher fest. Aber die Eindrücke, die wir am vergangenen Wochenende
in Val di Fiemme zum Finale sammeln konnten, sind eigentlich kaum zu
beschreiben.
Am Samstag fanden die klassischen Wettbewerbe im Skistadion von Tesero statt. Bis auf wenige Bereiche kann man als Zuschauer überall an die Strecke und hautnah die Athleten vorbeikommen sehen. Die Stimmung war toll. Das sollte sich jedoch am Sonntag nochmal um ein Vielfaches steigern! Auch wir waren schon gespannt, wie "La Rampa", die Wahnsinns-Strecke 4 km hinauf auf die Alpe Cermis, aussehen würde. Die Antwort: einfach Gigantisch! Auch hier wieder am erstaunlichsten: bis auf den Zielbereich gab es keinerlei Absperrungen. Die Organisatoren hatten zwei Linien in den Schnee gemalt, dazwischen befand sich die Rennstrecke. Und die zahlreichen Zuschauer vieler Nationen, die gehörig Krach machten und für gute Stimmung sorgten, blieben auch tatsächlich hinter der Linie stehen und feuerten die Sportler an. Wir sind den Abfahrtshang von oben nach unten abgelaufen und er ist auf weiten Strecken extrem steil. Respekt vor allen, die da hinauf skateten (zuerst sind 5 km im Tal zu bewältigen, dann gehts 4 km nur noch bergauf). Vor dem "richtigen" Wettkampf fand am Morgen auf gleicher Strecke bereits ein Hobbyrennen statt: "Rampa con i campioni". Zu diesem Rennen kann sich jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und es sich zutraut, anmelden. In diesem Jahr bewältigten ca. 200 Sportler die Strecke bis ganz oben. Dabei waren aber auch ehemalige Topathleten wie Petra Majdic aus Slowenien und die Tschechin Katerina Neumannova oder bei den Herren der Norweger Odd-Bjørn Hjelmeset (Sieger in 34:31,7 min.) und der ehemalige Skispringer Andy Goldberger aus Österreich, der auch nur knapp 45 Minuten benötigte. Die Wettkämpfe waren auch für die Zuschauer hervorragend organisiert, kostenlose Parkplätze gibts in Massen und es wird kein Eintritt verlangt! Schade nur, dass es so weit weg ist: jeweils siebeneinhalb Stunden Fahrzeit. Fotos |
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